3D-Messlabor

Making of: Vogt Messtechnik Film

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Pünktlich zur Eröffnung des Messlabors, sollten die neue Webseite und der Film zum Messlabor fertig sein. Doch einige Herausforderungen stellten sich uns dazu in den Weg.

Die erste Herausforderung war, dass sich das Messlabor noch gar nicht in Lostorf befand. Nach der Übernahme vom Messlabor der Firma Feinmesstechnik (FMT)in Roggwil, sollte das Labor im März an den neuen Standort in Lostorf verlegt werden. Zum Glück würde das Labor am neuen Standort genauso aussehen wie in Roggwil. Somit mussten nicht aufwendig Kulissen aufgebaut werden.

Eine weitere Herausforderung war, dass die Zeit drängte. Es war schon fast Ende Februar und bereits in einer Woche sollte die Messmaschine abgebaut werden. Noch ein paar Tage stand die Messmaschine am alten Standort zur Verfügung um den Film zu drehen und die Fotos für die Webseite zu schiessen. Also erhielt ich ca. 5 Tage vor den Aufnahmen den Auftrag ein Drehbuch mit entsprechendem Storyboard zu erstellen. Was war das für einen Krampf. Das ganze Wochenende zerbrach ich mir den Kopf was ich in dem Video zeigen wollte. Meine Idee war, dass ich durch ein Sicherheitsrelevanten Gegenstand, der sich gut mit der 3D Maschine messen lässt, zeige wieso die 3D Messung so wichtig ist. Zum Glück hatte in meinem Bekanntenkreis jemand die Idee einen Schlüssel als Beispiel zu verwenden.

Mit einem alten und einem neuen Schlüssel, wollte ich nun zeigen wie sich die Technologie in den letzten 100 Jahren verändert hat und wieso es heute Koordinatenmessmaschinen braucht. Nur, wo bekam ich einen ca. 100 jährigen Schlüssel her?

Auf dem Weg nach Roggwil fand ich einen Antiquitätenladen. Ich hielt an und fragte dort nach einem alten Schlüssel. Die Besitzerin des Ladens hatte keinen im Sortiment, sie verwies aber auf einen Kunden, der sich zufälligerweise in ihrem Laden befand. Dieser habe ca. 1000 Schlüssel.

Nachdem ich dem Mann mein Anliegen erklärt hatte folgte ich ihm mit dem Auto zu seiner Sammlung. In einem unscheinbaren ehemaligen Verkaufsladen, hatte er hunderte alter Schätze aufbewahrt. Er zeigte mir seine Schlüsselsammlung und aus all diesen konnte ich einen auswählen. Als ich in fragte, was er dafür wolle, meinte er, er habe so viele Schlüssel, auf einen weniger komme es auch nicht darauf an. Ich gab ihm einen Fünfliber in die Kaffekasse und war jetzt im Besitz eines ca. hundertjährigen Schlüssels.

Nun war der Tag herangebrochen und die Aufnahmen konnten starten. Jetzt kam die grösste Herausforderung: Vor der Kamera stehen. Es sieht immer so einfach aus, wie die das im Fernsehen machen. Aber wenn man selber davor steht, dann merkt man, dass es nicht so einfach ist, sich auf den Text zu konzentrieren, dabei freundlich zu schauen und gleichzeitig noch den Kontakt mit der Kamera zu suchen.

Schlussendlich nach ca. 6 Stunden Foto und Filmaufnahmen war alles im Kasten. Endlich, die Anspannung löste sich und ich war gespannt darauf wie der Film wohl geworden ist.




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